Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Das Aufgabengebiet einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit umfasst diverse Einsatzgebiete. Diese können den Personenschutz betreffen, die Begleitung von Werttransporten oder auch den sicheren Ablauf von Großveranstaltungen.

  • Auch an Flughäfen findet man Sicherheitspersonal mit einer solchen Ausbildung.
  • Dieser Beruf dient der Deeskalation von aufkeimenden Konflikten und die Sicherstellung, dass im Falle einer Eskalation die Lage unter Kontrolle gebracht wird.
  • Dieses Berufsbild unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von den üblichen Ausbildungsberufen.
Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Neben den abwechslungsreichen Aufgaben und Einsatzgebieten sind auch die Arbeitszeiten variabel. Dieser Beruf umfasst sowohl Schichtarbeit, insbesondere Nachtschichten, sowie Wochenendarbeit.

Für Menschen die gerne im Warmen sitzen, einen Bürojob mit klassischer Arbeitszeit erlernen möchten, ist die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit definitiv nicht geeignet.

Sicherheitsdienst

Wer aber flexibel ist und Abwechslung der Routine vorzieht, der wird seinem Beruf mit Freude nachgehen.

Interesse an Technik ist empfehlenswert, denn gerade auf dem Gebiet der Überwachung und des Personenschutzes gibt es ständig neue Entwicklungen, die interessant und faszinierend sind.

Beispielsweise brandneue Alarmanlagen oder Überwachungskameras. Hier sind die Preisspannen immens und den technischen Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.

  • Auch rechtliche Grundlagen werden in der Ausbildung besprochen und abgefragt.
  • Um die Berufsausbildung zu beginnen ist ein Hauptschul- oder Realabschluss empfehlenswert. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.
  • Bereits in der Ausbildung sind die Arbeitszeiten flexibel.
  • Die Ausbildungsvergütung beträgt ungefähr zwischen 420 und 850 Euro, Bundesland abhängig.

Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Eine Ausbildung per Fernlehrgang ist ebenfalls möglich. Es muss am Ende der Ausbildung eine IHK Prüfung abgelegt und bestanden werden. Die IHK stellt dann ein Zeugnis „Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft aus“.

Dieser Studiengang dauert 10 Monate und kann bei Bedarf um weitere fünf Monate verlängert werden.

Voraussetzung hierfür ist ein Berufsabschluss und zweijährige Berufserfahrung in der Sicherheitswirtschaft oder eine 5-jährige Berufspraxis auf diesem Gebiet. Ein Erste Hilfe Kurs muss absolviert werden und es muss ein Zugang zum Internet vorhanden sein.